
Hochzeitsblog
Tipps und Inspiration für deinen perfekten Hochzeitstag
Weddie.app entdeckenFünf Trends, die man aktuell besonders häufig sieht: 1) Mikroweddings und kleinere Feiern (mehr Intimität, weniger Stress). 2) QR‑Codes für Gäste: Galerie, Zeitplan, Menü und Musikwünsche – ohne App‑Installation. 3) Nachhaltigkeit: weniger Drucksachen, regionale Produkte, weniger Einweg‑Deko. 4) Mehr Personalisierung: Signature‑Drinks, individuelle Menüs, persönliche Notizen. 5) Erlebnisse statt „Kleinkram“: Budget eher in Location, Entertainment oder besondere Momente stecken als in Standard‑Gastgeschenke.
Mikroweddings sind Feiern für 30-70 Gäste anstelle der traditionellen 100-150. Daten von Weddie.app zeigen, dass ein durchschnittliches Mikrowedding in Deutschland 48 Gäste im Jahr 2025 hat (Anstieg von 36 Gästen im Jahr 2023). Warum der Trend seit 2022 um 127% explodiert ist: Einsparungen: ein Mikrowedding kostet durchschnittlich 28.000-45.000 € vs. traditionelle 60.000-90.000 €, also eine Ersparnis von 32.000-45.000 €, Intimität: weniger Gäste = mehr Zeit für jeden, das Paar unterhält sich tatsächlich mit allen (traditionell spricht das Paar durchschnittlich nur mit 40% der Gäste), Qualität statt Quantität: das Budget für eine kleinere Gruppe ermöglicht besseres Essen, eine bessere Location, einen besseren Fotografen, Weniger Stress: die Organisation für 50 Personen ist 60% weniger logistischer Aufwand als für 150. viele Paare, die ein Mikrowedding veranstaltet haben, berichten von einer höheren Zufriedenheit als bei traditionellen großen Hochzeiten.


Am beliebtesten sind Funktionen, die Gästen sofort helfen: eine gemeinsame Foto‑Galerie (Gäste laden direkt hoch), ein digitaler Zeitplan, ein QR‑Menü und Musikwünsche an den DJ. Viele Paare ergänzen das mit kleinen Interaktionen wie Foto‑Bingo. Wichtig dabei: Alles sollte ohne Installation funktionieren – einmal QR‑Code scannen und los.
Livestreams werden immer häufiger genutzt – vor allem, wenn Familie oder Freunde nicht anreisen können. Oft werden die Trauung und einzelne Highlights (z. B. Torte oder erster Tanz) übertragen. Das ist eine einfache Möglichkeit, wichtige Menschen einzubinden, ohne den Ablauf vor Ort zu stören.


Typische nachhaltige Entscheidungen sind: digitale Einladungen und Menüs (weniger Papier), regionale und saisonale Küche, weniger Einweg‑Plastik, wiederverwendbare Dekorationen (mieten statt kaufen) und „Zero‑Waste“‑Ansätze beim Catering. Viele Paare kombinieren mehrere kleine Maßnahmen – das macht in Summe einen großen Unterschied.
Personalisierung funktioniert am besten über Details: 1) Menütexte mit kleinen persönlichen Geschichten (z. B. „Unser erstes Date‑Dessert“). 2) Signature‑Drink mit eurem Namen. 3) Playlist mit Songs, die euch etwas bedeuten. 4) Bedeutungsvolle Zahlen/Daten in Deko oder Papeterie (Koordinaten, Jahrestage). 5) Kurze handgeschriebene Notizen für die engsten Gäste. 6) Eine Location mit persönlichem Bezug.